Mittelstandskredit

Kredite und Darlehen für ExpansionenDer Mittelstandskredit wird an Unternehmen kleiner bis mittlerer Größe sowie an wirtschaftlich selbstständige Personen und Freiberufler vergeben und eignet sich zur Finanzierung verschiedener Investitionen und Anschaffungen, die einmalig oder regelmäßig getätigt werden. Diese können beispielsweise den Erwerb von Betriebs- und Geschäftsmitteln, die Erweiterung des Unternehmens bzw. der wirtschaftlichen Selbstständigkeit oder die Entwicklung neuer Produkte und Marketingstrategien betreffen. Sofern der Mittelstandskredit nicht an einen spezifischen Verwendungszweck gebunden ist, können die aufgenommenen Mittel für alle beliebigen Zwecke genutzt werden. Allerdings können dennoch bestimmte Auflagen gemacht werden, die den Einsatz der finanziellen Mittel für bestimmte Zwecke untersagen. Hierzu können je nach Anbieter bauliche Maßnahmen an einer geschäftlich genutzten Immobilie oder die vorzeitige Ablösung bestehender Kredite zählen. Besteht eine Zweckbindung kann der Kredit nur für die von der Bank vorgegeben Vorhaben eingesetzt werden und erfordert einen entsprechenden Verwendungsnachweis. Dieser wird beispielsweise in Form einer Rechnung oder eines Leasingvertrags ausgestellt und ist dem Kreditgeber unverzüglich einzureichen.\r\n\r\nZu den Anbietern des Mittelstandskredits zählen Filialbanken und Direktbanken mit Geschäftskundensparte sowie staatliche Kreditinstitute wie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder die NRW Bank. Je nach Anbieter gelten für die Kreditaufnahme unterschiedliche Anforderungen und Voraussetzungen, die der Antragsteller erfüllen muss. So wird beispielsweise häufig vorausgesetzt, dass der Kunde das Unternehmen bzw. die Selbstständigkeit bereits seit einigen Jahren erfolgreich führt und beispielsweise seit mindestens 3 Jahren wirtschaftlich tätig ist.\r\n\r\nDarüber hinaus müssen bestimmte finanzielle Voraussetzungen erfüllt sein, die die Bilanzsumme oder den Jahresumsatz des Unternehmens betreffen. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass es sich bei dem Kunden tatsächlich um ein Mitglied des Mittelstands handelt. In solchen Fällen wird der Antrag automatisch abgewiesen, wenn das Unternehmen einen bestimmten jährlichen Umsatz überschreitet oder eine zu hohe Bilanzsumme ausweist. Dies bedeutet allerdings nur, dass der Antragsteller für eine auf den Mittelstand ausgerichtete Finanzierung nicht in Frage kommt. Sofern eine gute Kreditwürdigkeit und Zahlungsfähigkeit nachgewiesen werden kann, kann eine alternative Finanzierungslösung in Anspruch genommen werden, die beispielsweise für größere Unternehmen konzipiert wurde. Weitere Voraussetzungen für die Aufnahme des Mittelstandskredits betreffen den Besitz des Unternehmens, der in der Regel mehrheitlich privater Natur sein soll. Inwieweit der Sitz des Unternehmens eine Rolle spielt ist von Anbieter zu Anbieter verschieden, da sowohl Firmen im Inland als auch im Ausland durch den Mittelstandskredit finanziell unterstützt werden können. Der Umfang des Mittelstandskredits ist ebenfalls von Anbieter zu Anbieter verschieden und kann bei entsprechender Bonität des Antragstellers bis zu mehrere Millionen Euro betragen. Gleichzeitig kann es der Fall sein, dass bestimmte Mindestkreditsummen eingehalten werden müssen, die beispielsweise 25.000 Euro betragen können. Zudem können bestimmte Grenzen gelten, so dass nicht unbedingt der gesamte Finanzierungsbedarf durch den Kredit gedeckt werden kann. Wenn beispielsweise nur 90% eines Investitionsvorhabens finanziert werden kann, muss der Kunde die restlichen 10% durch Eigenmittel oder andere Finanzierungslösungen aufbringen. Weitere anbieterspezifische Unterschiede bestehen hinsichtlich der Laufzeit und der Rückzahlungsvereinbarung für den Kredit. So kann der Kredit einer kurz-, mittel- oder längerfristigen Laufzeit unterliegen, die zwischen wenigen Monaten und 30 Jahren betragen kann. Die Dauer der Laufzeit hängt nicht nur von den Rahmenbedingungen des Kreditangebots, sondern auch von dem geplanten Vorhaben ab, da beispielsweise die Nutzungsdauer der Geschäftsausstattung die Finanzierungsdauer nicht überschreiten sollte. Die Rückzahlung des Mittelstandskredits erfolgt je nach Vereinbarung in regelmäßigen Raten oder in einer Summe am Ende der Laufzeit. Bei einer laufenden Rückzahlung kann häufig eine tilgungsfreie Phase von bis zu 5 Jahren zu Beginn der Finanzierung vorgesehen sein, durch die der Kreditnehmer zunächst von Ratenzahlungen befreit ist und lediglich die Zinskosten zu begleichen hat. Diese werden meist in monatlichen oder vierteljährlichen Raten vom Konto des Kunden eingezogen.\r\n\r\nBei einer endfälligen Tilgung begleicht der Kunde ebenfalls nur die Zinsschuld in laufenden Zahlungen, da die Kreditschuld erst am Ende der Laufzeit beglichen wird. Das Kapital hierfür kann durch eine Umschuldung, ein Tilgungsinstrument oder Anlagevermögen aufgebracht werden. Inwieweit die Laufzeit des Mittelstandskredits unabhängig von der Rückzahlungsvereinbarung verkürzt oder verlängert werden kann, hängt vom jeweiligen Kreditgeber ab und kann bei Interesse in Erfahrung gebracht werden. Eine Verlängerung der Laufzeit hat eine Verringerung der laufenden Zinsleistungen bzw. Tilgungsraten zur Folge und verschafft dem Kreditnehmer zusätzlich finanzielle Flexibilität. Eine Verkürzung der Laufzeit hingegen verringert die gesamten Zinskosten, wobei gleichzeitig eine höhere laufende Belastung in Form der Zins- bzw. Tilgungsleistungen in Kauf genommen werden muss. Inwieweit eine Sicherheit für den Mittelstandskredit gestellt werden muss, hängt ebenfalls von der kreditgebenden Bank sowie der finanziellen und wirtschaftlichen Situation des Kunden ab.\r\n\r\nWenn die Bonität als weniger gut eingestuft wird und Zweifel an der vereinbarungsgemäßen Rückzahlung des Kredits bestehen, kann eine Sicherheit in Form einer Bürgschaft vereinbart werden. Hierdurch übernimmt ein kreditwürdiger Dritter die finanziellen Verpflichtungen des Kreditnehmers, wenn dieser seinen Rückzahlungsleistungen nicht mehr nachkommt. Alternativ zu einer Bürgschaft kann zur Besicherung des Kredits privates oder unternehmerisches Anlagevermögen des Kreditnehmers in Form eines Wertpapierdepots, eines Sparkontos oder einer Lebensversicherung an die Bank verpfändet werden. Dieses kann bei ausbleibenden Tilgungsleistungen zur Rückzahlung des Mittelstandskredits beansprucht werden.

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